Befragung "Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an kommunalen Entscheidungen"

Dürfen Thüringer Kinder und Jugendliche Experten in eigener Sache sein?

Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Thüringen e.V., die FH Erfurt und das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit gingen der Frage nach, inwieweit Kinder und Jugendliche an kommunalen Entscheidungen beteiligt werden.

Jede/r Erwachsene muss sich heute die Frage stellen lassen, wie sein Umgang mit Kindern und Jugendlichen ist. Können wir Kinder tatsächlich mit ihrer eigenen Meinung ernst nehmen oder setzen wir uns Kraft erwachsener Macht schnell durch oder lenken Prozesse in die von den Erwachsenen gewünschte Richtung? Halten wir ein NEIN eines Kindes aus oder schaffen es auf Augenhöhe über Veränderungen zu sprechen? Das betrifft sowohl den privaten als auch den beruflichen Bereich. Geleitet wurde das Interesse der Kooperationspartner von Belegen aus sowohl praktischen Erfahrungen als auch wissenschaftlichen Studien, dass Beteiligung sich nicht nur für die Kinder und Jugendlichen, sondern auch für die Akteure in den Kommunen lohnt.

Mit dieser Ausgangslage wurde im Herbst 2010 ein Fragebogen entwickelt und an die Bürgermeister/innen von 300 Thüringer Kommunen versendet. Der Rücklauf der Fragebögen betrug 115 Stück. Das Ergebnis der Befragung gibt ein gemischtes Bild wieder und kann hier entweder in Form einer Zusammenfassung oder als ausführlicher Bericht nachgelesen werden.