Projekt L.U.Z.I. im Schlaraffenland

Immer mehr Kinder leidern unter Übergewicht und Fettleibigkeit. Die Ursachen: Kinder bewegen sich zu wenig und ernähren sich zu süß und energiereich. Weiterhin dient Essen nicht mehr nur dazu, den Hunger zu stillen. Gegessen wird aus Langeweile, Kummer und Frust und oftmals zwischendurch. Feste Mahlzeiten, die ein geregeltes Essverhalten fördern, sind in den Familien zur Seltenheit geworden.

Die Folge sind Übergewicht und Fettleibigkeit. Doch neben den gesundheitlichen Risiken leiden diese Kinder auch unter psychosozialen Folgen. Dicke Kinder haben ein geringes Selbstwertgefühl, sie werden gehänselt oder ausgegrenzt, finden schwieriger Freunde, trauen sich weniger zu und ihnen wird weniger zugetraut.

Diesem Problem beugt L.U.Z.I. im Schlaraffenland vor. Das Projekt L.U.Z.I. steht für:

    Lust am Leben,
    Ungesunde Ernährung ist out,
    Zusammen Bewegen ist in und
    Initiative gegen Übergewicht.

Eine lehrreiche Projektwoche
In Form einer Projektwoche oder einzelner Projekttage bietet der Landesverband das Präventionsprogramm L.U.Z.I. für Grundschulen an. Diese wurde bis 2010 von der ARD-Fernsehloterie gefördert. Danach wurde das Angebot noch durch das Amt Für Bildung Erfurt unterstützt. Derzeit können wir leider keine Finanzierung bieten, so dass Sie mit uns über die Kosten sprechen üssen.

Folgende Aspekte werden im Angebot berücksichtigt: Körperwahrnehmung und Körperbild, Stressbewältigung, Ernährung und Esskultur, Essen und Gefühle, Werbung und Essen sowie Bewegung. Die verschiedenen Themen werden kindgerecht und spielererisch vermittelt. Neben einem gesunden Frühstück kann ein Puppentheaterstück über L.U.Z.I. im Schlaraffenland angeschaut werden. Außerdem entdecken die Grundschüler ihren Körper und ihren Bewegungsapparat beim lateinamerikanischen Kampftanz Capoeira neu.

Mehr Infrmationen finden Sie auf dem Flyer von L.U.Z.I. Außerdem können Sie ihre Fragen an luzi(at)dksbthueringen.de schicken bzw. sich telefonisch oder persönlich beim Landesverband Thüringen melden.