online-Fachtag: Digitalisierung und Chancengleichheit - Analyse, Zugänge, Beteiligung

Der Fachtag Digitalisierung und Chancengleichheit hat am 05.11.2020 aus Pandemiegründenonline mit ca. 60 Teilnehmenden online stattgefunden.

Im Mittelpunkt standen drei Vorträge, die der Frage nachgingen, inwiefern der digitale Wandel gesellschaftliche Ungleichheit verändert, minimiert oder verstärkt bzw. neue Formen der Ausgrenzung, Stigmatisierung und Differenzierung hervorbringt. Denn die Digitalisierung vollzieht sich in einer Gesellschaft, die von Ungleichheiten geprägt ist und in der die Chancen von Kindern und Jugendlichen ungerecht verteilt sind. Neben unterschiedlichen infrastrukturellen und technischen Voraussetzungen, sind die unterschiedlichen Nutzungspraktiken in Bezug auf Bildungsgrad und sozialem Umfeld wichtige Anhaltspunkte für digitale Ungleichheit. Zu befürchten ist, dass es von den zur Verfügung stehenden Kompetenzen und Schutzressourcen abhängt, ob die neuen Möglichkeiten eher als Chancen oder als Risiken erfahren werden.

Nachfolgend können Sie die Vorträge einsehen:

Die JIM-Studie – Digitalisierung & mediale Lebenswelten im Jugendalter
Thomas Rathgeb, Landesanstalt für Kommunikation, Stuttgart


Digitalisierung & Soziale Ungleichheit – Möglichkeiten, Hürden, Zugänge
Prof. Dr. Alexandra Klein (Uni Mainz) & Caroline Pulver (FH Bern)


Soziale Ungleichheit durch die Nutzung sozialer Medien
Elke Höfler (Uni Graz)
Frau Höfler können Sie auch auf ihren Blog unter http://www.digitalanalog.at folgen. Dort behandelt sie die Inhalte ihrer Präsentation ausführlich.